Ambulante Hilfe  

Mein Wohnraum

Menschenrecht erwirken – Wohnraum sichern oder finden

  • Sie sind wohnungslos oder in der Gefahr, Ihre Wohnung zu verlieren?
  • Sie kennen jemanden, der diesbezüglich Hilfe benötigt?
  • Sie möchten sich über das Hilfsangebot für wohnungslose und von
    Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen in Ihrer Region informieren?

Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung unter den zentralen Kontaktdaten:

Christa Hamela
Telefon: 08 41 / 49 01 8 - 826 
E-Mail: christa.hamela@caritas-ingolstadt.de

Postanschrift:
Hugo-Wolf-Straße 20
85057 Ingolstadt


Rechtzeitig den Weg zum richtigen Hilfsangebot finden

"Mein Wohnraum" ist ein Projekt im Rahmen des Europäischen Hilfsfonds für
die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) und versteht sich dem
Förderprogramm gemäß als "Brücke zur Integration".

Wir haben in Deutschland und insbesondere in der Projektregion ein gutes Netz
der sozialen Sicherung, das sich von materieller Hilfe wie finanzieller Grundsicherung
bis hin zu Beratungsstellen für Sucht, Schulden oder drohenden Wohnraumverlust
erstreckt. Trotzdem geraten immer wieder Menschen in die Wohnungslosigkeit. Ist
die Wohnung erst einmal verloren, ist es besonders in der Projektregion extrem schwierig,
erneut bezahlbaren Wohnraum zu finden. Ohne professionelle Hilfe ist dies für viele
Menschen unmöglich.

Ziel des Projekts ist es daher, neue Wege zu finden, wie betroffene Personen möglichst
früh erreicht und ermutigt werden können, ihre eigene Situation realistisch einzuschätzen
und vorhandene Hilfsangebote in Anspruch zu nehmen.

Weil wir davon ausgehen, dass ein persönliches Wort von einem vertrauten Menschen mehr
bewirkt als eine Zeitungsanzeige oder ein Flyer, möchten wir Sie als Multiplikatoren gewinnen.
Wenn Sie Interesse haben, dass wir in Ihrem Verein, Ihrer Gemeinde, Ihrer VHS, an Ihrem
Stammtisch oder sonstwo von den Möglichkeiten des regionalen Hilfsangebots berichten,
nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir zeigen Ihnen, an welchen Signalen Sie eine drohende
Wohnungsnot in Ihrer Nachbarschaft erkennen können, welche Möglichkeiten eine
Schuldnerberatung hat oder wie eine Fachstelle zur Vermeidung von Obdachlosigkeit arbeitet.

Mit diesem Wissen können Sie betroffenen Personen in Ihrem Umfeld frühzeitig Mut machen,
sich bei uns Hilfe zu holen. Und wir können helfen, bevor es zu spät ist.

Wir sind nicht alleine

Vernetzung und gegenseitige Information ist für eine möglichst flächendeckende und effiziente Hilfe
entscheidend. Aus diesem Grund ist "Mein Wohnraum" in drei Teilprojekte gegliedert:

Teilprojekt 1: Herzogsägmühle
Teilprojekt 2: Caritas Passau
Teilprojekt 3: Caritas Ingolstadt

In jeder Teilprojektregion wurden Kooperationsverträge mit ausgewählten Gemeinden
geschlossen. Die Zusammenarbeit von freien Trägern und Kommunen im Projekt ist eine
konsequente und sinnvolle Weiterführung der bestehenden subsidiären Hilfestruktur und
führt die für die Hilfen zuständigen Stellen auf einer weiteren Arbeitsebene zusammen.

Die Aufteilung in die drei Teilprojekte dient nicht nur der größeren Reichweite des Projekts.
Die unterschiedliche räumliche Struktur von Großstadt, Mittelstadt sowie Kleinstädten und
Dörfern bietet die Chance, den Projektverlauf zu evaluieren und dadurch Erkenntnisse zu
erhalten, welches Vorgehen in welcher Situation die meisten Adressaten erreicht. Auf
diese Weise können Strategien und best practice für die Zeit nach der Projektförderung
erarbeitet werden.


Sie erreichen die Teilprojekte unter:  


Caritasverband Passau Stadt und Land
Sabine Weiß

Telefon 08 51  5018-743
E-Mail: sabine.weiss@caritas-passau-stadt.de
Bahnhofstr. 16 B
94032 Passau



Herzogsägmühle
Ingo Massel

Telefon 08861 / 219 - 4454
E-Mail: ingo.massel@herzogsaegmuehle.de
Von-Kahl-Str. 4
86971 Peiting-Herzogsägmühle
www.herzogsaegmuehle.de/meinwohnraum


Der EHAP

Der Europäische Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) hat
das Ziel, Projekte gegen Armut und Ausgrenzung zu fördern und richtet sich an drei Zielgruppen:

  1. neu zugewanderte Unionsbürgerinnen und -bürger
  2. deren Kinder
  3. wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Personen

Bundesweit wurden in einem ersten Aufruf 88 Projekte aus 191 Interessenbekundungen
ausgewählt, die sich einer, zwei oder allen drei Zielgruppen zuwenden. Das Projekt
"Mein Wohnraum" hat sich für die Zielgruppe 3, wohnungslosen und von
Wohnungslosigkeit bedrohte Personen, entschieden.

Die Umsetzung des EHAP in Deutschland erfolgt durch das Bundesministerium für Arbeit
und Soziales BMAS. Neben konkreter Hilfestellung für die Projektträger zum Beispiel durch
die Bereitstellung von Materialien der Öffentlichkeitsarbeit sind die bundesweit organisierten
Vernetzungstreffen von großer Bedeutung. Die Projektverbünde können sich austauschen,
voneinander lernen und dadurch die Wirkung ihrer Projekte steigern.

Zum Projektverbund gehören neben den Caritas-Wohnheimen und Werkstätten auch die 
Caritas in Passau und die Herzogsägmühle. In allen Regionen sind die Kommunen bereits
bei der Antragstellung beteiligt gewesen.


Projektförderung

Das Projekt "Mein Wohnraum" wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales
und den Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) gefördert.

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